Schlafstoerungen

Auch wenn in unserer heutigen Zeit die Vorbereitung auf einen guten Schlaf nicht immer gelingen mag, befolgen doch viele Menschen mit Schlafstörungen  aus lauter Verzweiflung alle Regeln dieser Kunst und kommen dennoch in keinen erholsamen und guten Schlaf. Es fällt auf, dass die allgemeine und auch speziellere Literatur kaum  Hinweise auf Schlafstörungen nach externen Ereignissen hervor bringt.

Bei vielen Menschen mit Schlafstörungen scheint der Verlust der Ordnung bzw. eine Verschiebung der inneren Rhythmen einen anderen Auslöser zu haben. Z. B. Narkosen, Unfall, Schock, großen Schreck und beim so genannten Jetlag. Hierdurch gerät der Organismus in eine Situation, in der er den normalen Anforderungen nicht mehr gewachsen ist. Das Zusammenspiel von Nerven-, Kreislauf- und Stoffwechselsystem ist gestört. Beim Einen mehr, beim Anderen weniger.

Das Ziel muss sein, dass der Organismus immer wieder  die „innere Ordnung“ eigenständig finden kann (in der Regel nachts während des Schlafes – da ordnen sich die Rhythmen).

Das heißt für Sie: Wachheit am Tag, Schlaf in der Nacht.

Eine helfende Massnahme muss immer auf die Eigenregulation wirken. Das setzt daher, für den Arzt und Therapeuten, das Wissen um die Regulationsvorgänge voraus.

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