Schlafstörung durch spätes essen 2. Teil – mehr Zeit durch weglassen!

Ihre Arbeitszeiten erlauben kein frühes Abendessen?

Ich habe vor langer Zeit in einem Buch über einen Mann Mitte 50 gelesen.

Auf den Bildern sah man, dass er in diesem Alter besser und lebendiger aussah als auf den Bildern mit Mitte 20! Sein Geheimtipp war mit Hunger ins Bett zu gehen. ???!!!

Zu diesem Zeitpunkt konnte ich mir das wirklich gar nicht vorstellen. „Satt und zufrieden“ ins Bett zu gehen, habe ich mit einem langen und guten Schlaf in Zusammenhang gebracht, denn man kann dann nicht vom Hunger aufwachen!

Ich bin neugierig und möchte nur über Dinge schreiben, die ich selbst ausprobiert habe, darum habe ich mich vor langer Zeit auf einen Versuch eingelassen. Auch um meinen Patienten ehrliche und vor allem hilfreiche Ratschläge geben zu können.

Mir half auch meine Erfahrungen einiger ’10 Tages Meditationskurse’, bei welchen es als fortgeschrittener Schüler nur Tee und Zitronenwasser gab, allerdings musste ich da nicht körperlich arbeiten. Außerdem dachte ich, wenn er das kann, dann schaffe ich das auch. Ich sah ja, wie gut er dabei aussah.

Mein Plan war, ich esse dann Mittags etwas mehr, um bis zum nächsten Morgen besser durchzuhalten. Ich war immerhin berufstätig, musste mich durchgehend konzentrieren und körperlich betätigen.

An Tagen an welchen man arbeitet ist so ein Minifasten wirklich eine andere Nummer!

Am ersten Abend also bin ich sogar früher ins Bett gegangen um dem großen Hungergefühl zu entgehen.

Am nächsten Morgen musste ich feststellen wie gut ich geschlafen hatte! Ich konnte es kaum glauben, ich habe wirklich sehr gut geschlafen!

Dem folgten zwei weitere Überraschungen mit denen ich nicht gerechnet hatte:

Ich habe mich wie selten so sehr auf das Frühstück gefreut. Einen richtigen Appetit hatte ich. Das ist heute noch meine liebste Mahlzeit.

Und…unglaublich wertvoll… wir haben am Abend mehr Zeit, viel mehr Zeit! Das war in den ersten Tagen sehr ungewohnt, aber das hat sich sehr schnell geändert. Wir haben für uns schöne Dinge gefunden, mit welchen wir die frei gewordene Zeit füllen (nicht mit Arbeit!! Nehmen Sie sich das bitte ganz fest vor). Allein deshalb ist es einen Versuch schon wert!

Mein Tipp ist aber, essen Sie Mittags gut und vitalstoffreich. Sonst hält man es nicht durch. Der Organismus braucht Vitalstoffe um leistungsfähig und gesund zu bleiben. Wenn Sie bis lange abends bei der Arbeit sind, muss es ja eine längere Mittagspause dafür geben.

Halten Sie auch ein paar Nüsse zu Hause, die Sie (nur) in einem kleinen Schwächeanfall essen können. Sehr gut kauen bitte. Hin und wieder braucht ihr Stoffwechsel eine kleine Anregung. Hören Sie auf Ihren Körper.

Eine Anregung ist eine Anregung und kein Totschlag (Schnitzel & Co) für Ihren Stoffwechsel.

Dies unterscheiden zu können entscheidet zwischen Vitalität und Erschöpfung.

Gerne dürfen Sie mir Ihre Erfahrungen schreiben.

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