ÜBER MICH

Ich wurde 1958 in München geboren. Gleich nach meiner Ausbildung zur Physiotherapeutin  arbeitete ich als solche in der Schweiz und später in Deutschland mit dem Behandlungsschwerpunkt auf neurologische Erkrankungen. Immer mehr rückte die Vermeidung von Schlaganfällen und Herzinfarkten in den Mittelpunkt meiner Gedanken. Mit den Jahren der Erfahrung und durch verschiedene Zusatzausbildungen konnte ich diese Gedanken vertiefen und mehr und mehr in die Praxis umsetzen. Es ging nun nicht mehr um die Arbeit mit der Krankheit, sondern daran, wie Gesundheit gefördert und gestärkt werden kann. Ein ganz anderer, für mich neuer Ansatz.

8 Jahre lang begleitete ich neben meiner Arbeit als 1. Vorsitzende den Berufsverband für Rhythmische Massage nach Dr. Ita Wegman. Mit 50 Jahren absolvierte ich das Studium in komplementärer Gesundheitswissenschaft mit dem Abschluss „Master of Science Health“. Die Masterarbeit schrieb ich zum Thema alternative Therapie der Schlafapnoe. Seither arbeite ich an der Vertiefung meines Wissens über Schnarchen und Schlafapnoe, begleite betroffene Menschen therapeutisch und halte Vorträge zum Thema. Seit Februar 2017 lebe ich mit meiner Familie in Ulm und wirke von dort aus.

Wie kam ich als Physiotherapeutin dazu Menschen mit einer Schlafapnoe und Schnarchen zu behandeln?

Bekannt ist, dass man mit der „Rhythmischen Massage nach Dr. Ita Wegman“ auch Schlafstörungen bessern kann. Das ist eine spezielle Form einer Behandlung über das Gewebe, mit welcher man Heilung und Regeneration anregen kann.

Nach einem Vortrag fragte mich ein Zuhörer, ob ich seinem Bruder helfen könne, der seit Jahren „nicht mehr richtig schläft, alles versucht hat, mehrmals im Schlaflabor war und keine Besserung findet.“ Als der Bruder dann zu mir kam, erfuhr ich, dass er eine Schlafapnoe, Narkolepsie und Panikstörungen hatte. Er sah extrem unerholt aus.  Ich wusste, dass ich zumindest zu einer Besserung des Allgemeinbefindens beitragen kann und nahm die Herausforderung an. An eine Heilung dachte ich nicht.

Nach einem halben Jahr Behandlung war nach ärztlicher Messung die Schlafapnoe weg. Der Arzt, der Patient und ich waren selber überrascht. Auch seine Panik Attacken und die Narkolepsie verschwanden. Er konnte wieder lange Strecken mit dem Auto fahren. Zuvor musste er alle 3-4 km aussteigen, ein paar Schritte um sein Auto gehen um wach zu bleiben. Lange Fahrten in den Urlaub waren nicht mehr möglich.

Ich wusste zunächst nicht richtig was ich bei ihm angeregt hatte und ich hatte zu dieser Zeit  auch noch kein klares Bild über diese Störungen. Aber es hat mich interessiert. So ging ich in den folgenden drei Jahre forschend vom Ergebnis aus rückwärts und versuchte nachzuvollziehen was geschehen war. Jetzt hatte ich das Prinzip verstanden. Die nächste Herausforderung war nun mich selbst als tätigen Therapeuten „weg zu rationalisieren“, um viel mehr Menschen helfen zu können. Wie konnte ich das Prinzip in einer Weise umsetzen, die es nicht mehr notwendig machte, dass ich selber mit den Händen Einfluss nehme?

Auch dafür habe ich einen Weg gefunden. Heute profitieren viele Menschen von meinen Begleitungen die online in Kursen und mitunter Einzelsitzungen umsetzbar sind.