ÜBER MICH

1958 wurde ich in München geboren. Nach meiner Ausbildung zur Physiotherapeutin  arbeitete ich in der Schweiz und später in Deutschland mit dem Behandlungsschwerpunkt auf neurologischen Erkrankungen. Immer mehr rückte die Vermeidung von Schlaganfällen und Herzinfarkten in den Mittelpunkt meiner Gedanken, welche ich seit 1997 durch die Erweiterung durch die anthroposophische Medizin und durch die Ausbildung in der Rhythmischen Massage nach Dr. Ita Wegman theoretisch und praktisch umsetzen konnte. 8 Jahre lang begleitete ich als Vorsitzende den Berufsverbandes für Rhythmische Massage nach Dr. Ita Wegman. Mit 50 Jahren absolvierte ich das Studium in komplementärer Gesundheitswissenschaft mit dem Abschluss `Master of Science Health. Die Masterarbeit schrieb ich zum Thema Ursache und Therapie der Schlafapnoe. Seither arbeite ich an der Vertiefung meines Wissens über Schnarchen und Schlafapnoe, begleite diese Patienten therapeutisch und halte Vorträge zum Thema. Seit Februar 2017 lebe ich nun mit meiner Familie in Ulm und arbeite in meiner Praxis.

Wie kam ich als Physiotherapeutin dazu Menschen mit einer Schlafapnoe und Schnarchen zu behandeln?

Bekannt ist, dass man mit der „Rhythmischen Massage nach Dr. Ita Wegman“ auch Schlafstörungen bessern kann. Ein Freund fragte mich, ob ich seinem Bruder helfen könne, der seit Jahren „nicht mehr richtig schläft, alles versucht hat und keine Besserung findet.“ Als der Bruder dann zu mir kam, erfuhr ich, dass er eine Schlafapnoe, Narkolepsie und Panikstörungen hatte. Er sah extrem unerholt aus.  Ich wusste, dass ich zumindest zu einer Besserung des Allgemeinbefindens beitragen kann und nahm die Herausforderung an. An eine Heilung dachte ich nicht.

Nach einem halben Jahr Behandlung war nach ärztlicher Messung die Schlafapnoe weg. Ich war selber überrascht. Auch seine Panik Attacken und die Narkolepsie verschwanden. Er konnte wieder lange Strecken mit dem Auto fahren. Zuvor musste er alle 3-4 km aussteigen um wach zu bleiben und ein paar Schritte um das Auto gehen.

Ich wusste zunächst nicht richtig was ich bei ihm angeregt habe, genau gesagt, hatte ich kein klares Bild über diese Störungen. Aber es hat mich interessiert. So ging ich die nächsten drei Jahre forschend vom Ergebnis rückwärts und versuchte nachzuvollziehen was geschehen war. Jetzt hatte ich das Prinzip verstanden. Die nächste Herausforderung war nun mich selbst als tätigen Therapeuten „weg zu rationalisieren“, um viel mehr Menschen helfen zu können. Wie konnte ich das Prinzip in einer Weise umsetzen, die es nicht mehr notwendig machte, dass ich selber mit den Händen Einfluss nehme?

Auch dafür habe ich eine Lösung gefunden. Heute profitieren viele Menschen von diesem Therapie  Konzept.