Frühjahrsmüdigkeit

Im Frühjahr, wenn der Schnee schmilzt und wir die ersten Frühjahrsboten entdecken beginnt eine Zeit, in welcher in der Natur Aufbau und Wachstum vorherrschen. Im Menschen sind Aufbau und Wachstum Prozesse die erstens in der Nacht stattfinden und zweitens die Wachheit und das Bewusstsein für diese Stunden kosten. Aufbau kostet Wachheit, Wachheit kostet Substanz. Es dominiert immer nur einer von den beiden grundlegenden Prozessen und diese finden im Wechsel statt. Nachts herrscht Aufbau vor und macht uns schläfrig, Tags die Abbauprozesse zu Gunsten der Wachheit und des Bewusstseins.

Im Frühjahr ergreift uns sozusagen der Aufbauprozess der Natur – der im Menschen ein Nachtprozess ist. Es ist eine Zeit gewaltiger Anstrengung und Aktivität, die uns die Wachheit und Klarheit kostet und uns träge macht.

Um diesen Frühjahrswirkungen  zu entgehen, müssen entgegenwirkende Vorgänge im Organismus unterstützt werden.

Hier hilft das zurück nehmen der Nahrungszufuhr. Wenn keine Zuckerkrankheit, keine Stoffwechsel Störung die eine Diät erfordert oder auszehrende Erkrankung besteht, empfiehlt sich ein kurzes Fasten, dass nicht länger als 2-3 Tage gehen sollte.

Wenig Zuckerkonsum, ausreichend gutes Wasser oder Kräutertees und einmal tgl. Gemüsebrühe um Mineralstoffe aufzunehmen.

Im Frühjahr hilft viel frischer Salat und nicht all zu süßes Obst, generell eine leichte Kost,  die Wachheit zu unterstützen. Viel Bewegung an der frischen Luft wärmt uns über den Bewegungsstoffwechsel.

Bitteres und Saures bindet die Wachkräfte an den Leib, die im Frühjahr wie in der Nacht dazu neigen sich nach außen verströmen zu wollen und den Leib träge und schwer zurück lassen. Nach Bitterem fühlt man sich oft wacher und klarer und das Gefühl der Schwere vergeht.

Wenn Sie schnarchen oder eine Schlafapnoe haben, wird dieser Rat umso wichtiger.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.